Halleluja (Liturgie)

Halleluja,
Halleluja,
Halleluja !

       Liturgischer Gesang, der im Prinzip zwischen der Epistellesung und der Lesung des Evangeliums gesungen wird.

Melodie : Aus der preußischen Agende 1822.

Hepp 1809 Straßburg 1850 Colmarer Sammlung Th. Stern Ihme 1875 Ihme 1888 Wolf 1899
        Lit. 11 p. 151 Lit. 11 p. 189 Lit. I p. 196
        G G G

Bei Wolf (Lit. J, in D) und Ihme (Lit. 28 p.165, in C) finden wir dazu noch ein zweites Halleluja, das aus dem Ende des Lieds Gelobt sei Gott im höchsten Thron entnommen ist, und das nach dem Spitta-Gesangbuch "Für die österliche Zeit" bestimmt ist, aber in vielen Gemeinden das ganze Jahr hindurch gesungen wurde. Ihme gibt dazu, in den (liturgischen) "Gesängen für andere Gottesdienste" ein drittes Halleluja (1875 : Lit. Nr. 42 p. 168 ; 1888 : Lit Nr. 42 p.209). Ihme und Wolf bieten auch einen früher in Straßburg üblich gewesenen Gesang aus Psalm 119,124-125. Wolf kennt allein den Gesang Herr, dein Wort bleibet in Ewigkeit von Arnold Ludwig Mendelssohn, der nach den Lesungen eintreten soll.

Hören : Ihme 1875 - Zweites Halleluja : Wolf - Halleluja "für andere Gottesdienste" (Ihme)

Elsässische Choralmelodien