Ich wollt, daß ich daheime wär

8a-8a

Ich wollt, daß ich daheime wär,
den Trost der Welt ich gern entbehr.

       Heinrich von Laufenberg, um 1390-1460.

Melodie : "Straßburger Handschrift, 1430" (Wolf) - "...1870 verbrannt. Mel. nach Dr. Arnolds Übertragung" (Zahn 1).

Hepp 1809 Straßburg 1850 Colmarer Sammlung Th. Stern Ihme 1875 Ihme 1888 Wolf 1899
            63 p. 65
            (d moll)

Sehr seltener Fall einer zweizeiligen Strophe. Das Lied gehört zu denjenigen, die im Spitta-Gesangbuch u.a. aufgrund ihres regionalen Ursprungs Aufnahme gefunden haben. H. v. Laufenberg, der wahrscheinlich ein geborener Schweizer war, hat in Straßburg gelebt.

Hören : Wolf

Elsässische Choralmelodien