In die Ferne möcht ich ziehen

7an-7b-7an-7an-7b

In die Ferne möcht ich ziehen,
weit von meines Vaters Haus;
wo die Bergesspitzen glühen,
wo die fremden Blumen blühen,
ruhte meine Seele aus.

       Max von Schenkendorf, 1783-1817.

Melodie : Sie erschien zuerst, mit dem Text Erdengötter, Himmelsthrone in einem 1766 von Johann Jakob Spreng, 1699-1768, in oder bei Basel veröffentlichten Gesangbuch. Dieser ursprüngliche Text soll auch von J.J. Spreng sein (s. Zahn Nr. 1892).

Hepp 1809 Straßburg 1850 Colmarer Sammlung Th. Stern Ihme 1875 Ihme 1888 Wolf 1899
            158 p. 167
            F

Der Text der 1. Strophe mutet sehr weltlich an, aber der Rest des Lieds spricht von der Nachfolge Christi. Warum allerdings dieses Lied als Himmelfahrtslied (für den Kindergottesdienst) in das Spitta-Gesangbuch aufgenommen wurde, könnte ich nicht sagen.

Hören : Wolf

Elsässische Choralmelodien