Von Gott will ich nicht lassen (Stern)

6an-6b-6an-6b-6c-6dn-6dn-6c

Von Gott will ich nicht lassen,
denn er verläßt mich nicht;
im Kummer mich zu fassen,
giebt er mir Kraft und Licht.
Er steht mir hülfreich bey;
mit jedem neuen Morgen
weiß er für mich zu sorgen,
ich sey auch, wo ich sey.

       Ludwig Helmbold, 1532-1598 (1563), hier nach dem Text des Straßburger Gesangbuchs 1808, der von der Originalfassung in dieser Strophe nicht viel übrig lässt.

Melodie :

Hepp 1809 Straßburg 1850 Colmarer Sammlung Th. Stern Ihme 1875 Ihme 1888 Wolf 1899
      p. 61      
      Es      

Seine eigene Melodie setzt Theophil Stern als 1. Melodie zu diesem Lied. Er ist aber der einzige, der sie bietet. In der ersten Ausgabe des Choralbuchs (1851, unter den Namen Konrad Berg und Theophil Stern) steht anstelle dieser Melodie eine vereinfachte Form von Zeuch ein zu deinen Toren. S. Von Gott will ich nicht lassen (Lyon) 

Hören : Stern

Elsässische Choralmelodien