Wer nur den lieben Gott lässt walten (Hepp 3)

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Wer nur den lieben Gott läßt walten
und hoffet auf ihn allezeit,
den wird er wunderbar erhalten
in aller Noth und Traurigkeit :
wer Gott dem Allerhöchsten traut,
der hat auf keinen Sand gebaut.
Was helfen uns die schweren Sorgen ?
was hilft uns unser Weh und Ach ?
was hilft es, daß wir alle Morgen
beseufzen unser Ungemach ?
Wir machen unser Kreuz und Leid
nur größer durch die Traurigkeit.
Georg Neumark, 1621-1681 (1657), zitiert nach dem Straßburger Gesangbuch 1808 Nr. 169,1, das hier ausnahmsweise dem Original getreu bleibt.        Hier die 2. Strophe, nach dem Text des gleichen Gesangbuchs.

Melodie : Th. Stern kennt keine andere Quelle als das Hepp-Choralbuch 1809. Bei Zahn Nr. 2786 findet man, dass sie handschriftlich in Saarwerden 1793 gefunden wurde, aber veröffentlicht wurde sie scheinbar nur in den beiden Straßburger Choralbüchern von Hepp-Herrenschneider und von Stern. Nach Stern verschwindet aus den Choralbüchern. Im Hepp-Choralbuch ist sie die dritte der Melodien für Wer nur den lieben Gott lässt walten, nach der Originalmelodie von Georg Neumark und derjenigen, die eine Variante der Melodie von Dir, dir, Jehova, will ich singen ist.

Hepp 1809 Straßburg 1850 Colmarer Sammlung Th. Stern Ihme 1875 Ihme 1888 Wolf 1899
p. 21 12 21 p. 71      
D D D C      

Hören : Hepp