Wo findet die Seele die Heimat, die Ruh

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Wo findet die Seele die Heimat, die Ruh,
wer deckt sie mit schützenden Fittigen zu?
Ach bietet die Welt keine Freistatt uns an,
wo Sünde nicht herrschen, nicht anfechten kann ?
Nein, nein, nein, nein, hier ist sie nicht,
die Heimat der Seele ist droben im Licht.

       Franz Ludwig Jörgens, 1792-1838/40? durch Selbstmord in Canada, wo auch das Lied 1827 entstanden war.

Melodie : "Volksweise", sagt J. Wolf. Zahn kennt diese Melodie nicht.

Hepp 1809 Straßburg 1850 Colmarer Sammlung Th. Stern Ihme 1875 Ihme 1888 Wolf 1899
            176 p. 185
            D

Der Anfang dieser Melodie ist mit dem Anfang von Ihr Kinderlein, kommet identisch, das in Zahns Werk auch nicht aufgenommen worden ist. Der Textanfang wird in Bautz' Lexikon einmal "Wo findet die Seele die Heimat der Ruh", und dann "Wo findet die Seele die Heimat und Ruh" geschrieben. Wie er im Originaltext lautete, habe ich (noch) nicht untersucht.

Hören : Wolf

Elsässische Choralmelodien